Ausgleichsansprüche gelten auch für Versicherungsvertreter

Der Ausgleichsanspruch des Versicherungsvertreters als einem Handelsvertreter ist eine besondere Form des in § 89b HGB geregelten Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters und entsteht mit Beendigung des Versicherungsvertretervertrags.

Sinn und Zweck dieser Regelung ist die Kompensation des Versicherungsvertreters dafür, dass er die Grundlage für dauerhafte und einträgliche zukünftige Versicherungsverträge zugunsten der Unternehmen gesorgt hat.

Bei lange andauernden Vertragsbeziehungen stellt der Ausgleichsanspruch einen wichtigen Pfeiler für die Altersvorsorge der Versicherungsvertreter dar.

Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs

Die Ermittlung der Höhe des Ausgleichsbetrages ist rechtlich komplex.

Zur Vereinfachung haben sich die beteiligten Versicherungsverbände auf „Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs“ geeinigt. Diese Grundsätze haben keine gesetzliche Wirkung und können auch nicht zwischen den Parteien vereinbart werden, sofern sie zum Nachteil des Versicherungsvertreters von der handelsgesetzlichen Regelung abweichen.

Da die Berechnung erheblich von den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches abweichen kann und darüber hinaus üblicherweise von dem vertretenen Unternehmen vorgenommen wird, empfielt sich eine genaue Überprüfung der errechneten Beträge mit einer Vergleichsberechnung nach dem Handelsgesetzbuch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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