Versicherungsrechtliche Einordnung des Vertragsverhältnisses

Der Versicherungsvertreter vermittelt namens und im Auftrag des von ihm vertretenen Unternehmens den Abschluss von Versicherungsverträgen. Er handelt somit nicht auf eigene Rechnung und trägt auch nicht das unternehmerische Risiko.

Die Rechtsgrundlagen für die Vermittlungstätigkeit des Versicherungsvertreters sind in § 92 Absatz 1 und 2 in Verbindung mit § 84 Absatz 1 HGB und in § 59 Absatz 2 VVG geregelt.

Abgrenzung nach der wirtschaftlichen Interessensphäre

Da der Versicherungsvertreter in aller Regel nur für ein Unternehmen tätig ist, nimmt er die Interessen dieses Unternehmens auch bei der Beratung der Versicherungskunden wahr und ist daher ein Sachwalter des von ihm vertretenen Versicherungsunternehmens. Er steht in dessen Lager und ist Erfüllungsgehilfe des vertretenen Unternehmens.

Der Versicherungsmakler hingegen ist ein Sachwalter des Versicherungskunden und nimmt ausschließlich dessen Interessen dar.

Versicherungsvermittlerregister

Versicherungsvertreter können in rechtlich unterschiedlichen Formen im Register eingetragen werden.

Kontakt

Rechtsanwaltskanzlei
RA Diplom-Exportwirt
Gerald E. Bitzer
Dahlienstr. 19
D-80935 München

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